Team Novo Nordisk 30 Phil Southerland Als ich sieben Monate alt war, brachte meine Mutter mich ins Krankenhaus. Ich hatte in nur einer Woche 4,5 kg an Gewicht verloren und lag buchstäblich sterbend in ihren Armen. Die Ärzte sagten ihr, sie hätten gute und schlechte Nachrichten. Die gute Nachricht: Ich würde nicht sterben. Die schlechte Nachricht: Ich hatte Typ 1 Diabetes, und aufgrund meines Alters zum Zeitpunkt der Diagnose und der damaligen Behandlungsmöglichkeiten würde ich bis zu meinem 25. Lebensjahr entweder er - blinden oder sogar sterben. Meine Eltern waren engagiert und stur. Sie wuss- ten, dass es für eine normale Kindheit mehr als Medikamente und Injek tionen erfordern würde. Ich durfte Fußball, Basketball und Baseball spielen. Ich machte alles, was ein „nor- males“ Kind tun würde, und ich machte es mit Diabetes. Meine Familie ermutigte mich stets, mein bestes Ich zu sein und mein Diabetes galt nie als Entschuldigung für irgendetwas. Als ich 12 Jahre alt war, aß ich einen Snickers- Riegel und mein Blutzucker schoss in die Höhe. Ich mochte den Riegel wirklich sehr und stellte fest, dass ich die Wahl hatte: Ich konnte entwe- der Insulin spritzen und zwei Stunden warten, bis die Wirkung einsetzte oder so lange Fahrrad fahren, bis mein Blutzucker wieder herunter ging. Ich tat Letzteres, und es wurde für mich zur Gewohnheit, mit dem Fahrrad zu fahren, um Schokoriegel essen zu können. Mit der Zeit wurde daraus eine Liebe zum Radfahren und der Freiheit,
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